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Impulsletter
Vorlesen macht Kinder glücklich und klug!
Liebe Eltern
 
Der Herbst hat Einzug gehalten. Zeit, um zu kuscheln, Geschichten zu hören und der Fantasie freien Lauf zu lassen.
 
Spannend, lustig, aufwühlend, romantisch und auch mal traurig. Seit hunderten von Jahren liefern Geschichten vielseitige Unterhaltung für Gross und Klein. Doch nicht nur, denn sie wecken auch Emotionen, ermöglichen den Zugang zu Empathie und sind für die Entwicklung der Kinder von grosser Bedeutung.
 
Warum ist vorlesen so wichtig?
Vorlesen ist wichtig und schön. Vorlesen unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung. Viele Studien beschäftigten sich schon mit dem Thema Vorlesen und kommen dabei zum gleichen Schluss: Kinder, denen täglich vorgelesen wird, haben einen grösseren Wortschatz und sie lernen leichter lesen und schreiben. Mit der Schriftsprache werden Kinder so auf spielerische Weise vertraut. Zusätzlich sind Kinder, denen vorgelesen wird, aufnahmefähiger und konzentrierter. Ihr Vorstellungsvermögen, das Zurück- und Vorausdenken sowie das Gedächtnis profitieren auch davon.
 
Auch die Kleinen tauchen mit ein
Schon kleine Kinder hören gerne Geschichten. So begegnen sie erstmals Literatur. Sie hören, wie literarische Sprache klingt und nehmen unbewusst Sprachmuster auf, die ihnen später helfen, Texte leichter zu verstehen und zu interpretieren. Geschichten regen im Gegensatz zum Fernsehen, das alle Bilder schon vorgibt, die Fantasie und Kreativität von Kindern an. Bücher ermöglichen ihnen das Erleben von ganz neuen Welten. Durchs Zuhören trainieren Kinder ihr abstraktes Denken und sie lernen, sich in andere hineinzuversetzen. Gerade im familiären, vertrauten Rahmen bieten Bücher zudem eine gute Möglichkeit zur Verarbeitung von Sorgen und Konflikten oder ermöglichen Gespräche über alltägliche Themen.
Regelmässiges Vorlesen schafft Nähe und erleichtert somit die Erziehungsarbeit. Eltern schenken ihren Kindern durch das Vorlesen Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit. Gerade an solchen „Inseln der Ruhe“ mangelt es in unserem hektischen Alltag immer mehr. Abends vor dem Schlafengehen ist das Vorlesen somit auch eine gute Möglichkeit, die Aufgeregtheit des Tages abzulegen und langsam zur Ruhe zu kommen.
 
Impulse für den Alltag:
  • Da Kinder Rituale lieben, ist es sinnvoll, jeden Tag eine feste Zeit fürs Vorlesen einzuplanen.
  • Machen sie es sich auf dem Sofa, auf dem Bett oder im Sessel gemütlich und lassen sie den Alltag (Handy, Fernseher, etc.) einen Moment draussen.
  • Lassen sie ihr Kind das Vorlesebuch selbst wählen, ob zu Hause, in der Buchhandlung oder in der Bibliothek.
  • Haben sie Geduld, wenn sie zum wiederholten Male dieselbe Geschichte vorlesen sollen. Sie könnten die Geschichte ja beim nächsten Mal inhaltlich ein bisschen verändern. Wie reagiert ihr Kind, wenn z.B. im Märchen Rotkäppchen plötzlich ein Elefant im Wald steht?
  • Erwecken sie die Figuren zum Leben, indem sie die Stimme variieren und Mimik und Gestik ins Vorlesen einbauen.
  • Stellen sie Fragen und lassen sie Ihrem Kind Zeit, eigene Gedanken zu entwickeln und auch selbst Fragen zu stellen. Durchs Vorlesen können sie mit ihrem Kind ins Gespräch kommen und erfahren, was es beschäftigt und bewegt.
  • Hören sie nicht mit Vorlesen auf, denn Vorlesen kennt keine Altersbeschränkung. Auch wenn Ihr Kind schon selbst lesen kann, ist das eigene Lesen zu Beginn oft mühsam. So können Sie z.B. im Lesebuch des Kindes zur Auflockerung zwischendurch auch gut mal ein Kapitel vorlesen.
  • Platzieren sie Bücher so, dass ihr Kind sie jederzeit erreichen kann. So kann es sich selber eines schnappen, ob zum Selberlesen oder um sich vorlesen zu lassen.
  • Und, für die Lesesozialisation der Knaben hat das Leseverhalten des Vaters einen entscheidenden Einfluss. Knaben, welche also ihren Vater auch ab und zu ein Buch lesen sehen bzw. denen von ihrem Vater vorgelesen wird, greifen später öfters selber zu Büchern...
 
Ich wünsche Ihnen allen viel Spass beim Eintauchen in neue Welten!

Herzliche Grüsse
Manuel Winteler
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